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Hamburg Airport startet mit der Air Cargo Plattform FAIR@Link in die digitale Zukunft.

Hamburg, 30. Oktober 2019: Mehr Nachhaltigkeit und Transparenz sowie schnellere und effizientere Prozesse für die an den Umschlagsprozessen beteiligten Unternehmen – diesen Herausforderungen hat sich Hamburg Airport zusammen mit einer Pilotgruppe und dem Softwarespezialisten DAKOSY gestellt. Heute geht das neue Portal FAIR@Link - nach sechsmonatiger Testphase - für die digital unterstützte Air Cargo Abfertigung im Hamburg Airport Cargo Center in Betrieb. 

Der Luftfrachtmarkt hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Expressdienstleister haben neue Maßstäbe für den Versand von Luftfrachtgütern gesetzt, die insbesondere auf schnellere Durchlaufzeiten zielen und damit den klassischen Luftfrachtmarkt unter Druck setzen. Als einer der ersten deutschen Flughäfen hat Hamburg Airport reagiert und die Digitalisierung der Prozesse vorangetrieben, bestätigt Alexander Müller, Leiter Cargo am Hamburg Airport: „Die neue Plattform ist für uns ein wichtiger Schritt in die digitale Zukunft. Mit FAIR@Link können wir die Umschlagsprozesse entscheidend verbessern und das steigende Verkehrsaufkommen landseitig effizienter abwickeln. Gleichzeitig steigern wir die Nachhaltigkeit und fördern ein umweltverträgliches Wachstum des Standorts.“ 

Über FAIR@Link können die Spediteure Zeitfenster für die Anlieferung buchen. Es resultieren verkürzte Abfertigungs- und Wartezeiten, mehr Transparenz entlang der Transportkette und eine verbesserte Dokumentation für die Handlingagenten, da sie die Daten nicht mehr neu erfassen müssen – was wiederum Fehler vermeidet und Zeit einspart. Besonderer Vorteil der Digitalisierung ist, dass durch das System die Export-Zollanmeldungen vorbereitet und bei Einfahrt in den Zollamtsbezirk Hamburg-Flughafen automatisch und elektronisch dem Zoll gestellt werden können. 

Slotbuchung sorgt für bessere Planbarkeit 

Alle Teilnehmer konnten bereits in der Pilotphase spürbare Verbesserungen in ihren Abläufen feststellen. Zu den Pilotteilnehmern zählten neben Hamburg Airport und DAKOSY die Spediteure CROSS FREIGHT, Delta-Stallion, a.hartrodt und SABLE, die Handlingagenten LUG und Swissport, das Zollamt Hamburg-Flughafen sowie der Verein Hamburger Spediteure.  Für die Spediteure bringt Jens Sorgenfrei, Geschäftsführer der CROSS FREIGHT Internationale Speditionsges. mbH, die Vorteile auf den Punkt: „Über FAIR@Link vorangemeldete Transporte werden von den Handlingagenten am Airport bevorzugt abgefertigt. Durch die Slot-Termine sparen wir täglich einige Stunden ein. Die Prozesse sind planbarer. Insgesamt profitieren wir bei der Zoll-  und der Rampenabfertigung.“ Ebenfalls positiv äußert sich Dr. Jürgen Vogt, Geschäftsführer der LUG Hamburg für die  Handlingagenten: „Mit der Slotbuchung erhalten wir bereits vor Ankunft der Ware alle Informationen in unser EDV-System. Die Daten müssen bei der Dokumentenannahme nicht erneut erfasst werden. Dadurch realisieren wir deutliche Zeiteinsparungen und beschleunigen den Annahmeprozess. Wir gewinnen mit FAIR@Link mehr Transparenz über die Prozesse und können unsere Kapazitäten hinsichtlich der Rampen- und Personalverfügbarkeit besser steuern.“ 

Die Plattform wurde von DAKOSY entwickelt, die auch das Port Community System für den Hamburger Hafen und das Cargo Community System für den Frankfurter Flughafen betreibt. Ulrich Wrage, Vorstand der DAKOSY, freut sich, dass sein Unternehmen den Digitalisierungsprozess am Hamburger Flughafen unterstützen kann: „Durch Vernetzung und intelligente Prozessunterstützung kann FAIR@Link die physischen Prozesse zwischen den Unternehmen optimieren und eine deutlich schnellere und transparentere Abwicklung erreichen. Darüber hinaus fördert die Plattform die ökologischen Aspekte, denn eine optimierte Verkehrsteuerung und verringerte Abfertigungs- und Wartezeiten führen zu CO2-Einsparungen. Und nebenbei wird auch Papier gespart.“

Quelle: PM Hamburg Airport

Köln Bonn Airport - Klimaschutz hat höchsten Stellenwert

Neuer Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert Maßnahmen - Bis 2030 soll C02-Ausstoß halbiert werden 

Klimaschutz und Luftverkehr werden am Köln Bonn Airport in Einklang gebracht - seit vielen Jahren treibt der Flughafen Projekte für eine umweltschonende Entwicklung des Unternehmens voran. Nun ist die dritte Auflage des Nachhaltigkeitsberichts erschienen, der die Aktivitäten und Erfolge des Flughafens in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales zusammenfasst. Maßnahmen zum Schutz von Klima und Umwelt spielen darin eine große Rolle. Zeitgleich hat sich der Flughafen neue Klimaschutzziele gesteckt, um auch zukünftig die Verringerung seines ökologischen Fußabdruckes voranzutreiben.
„Die gesellschaftliche Debatte rund um das Thema Klimaschutz ist das vorherrschende Thema unserer Zeit. Das ist gut so. Auch bei uns am Flughafen Köln/Bonn haben umweltfreundliche Technologien höchsten Stellenwert – wir sind uns unserer Verantwortung als Teil der Luftverkehrsbranche bewusst. Es ist unsere Aufgabe, das Grundbedürfnis der Menschen nach Mobilität mit einem aktiven Klimaschutz in Einklang zu bringen“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. 

Emissionen halbieren bis 2030 

Einen ersten Schritt hat der Köln Bonn Airport auf diesem Weg bereits gemacht: Vor zehn Jahren wurde festgelegt, dass der Flughafen bis 2020 klimaneutral wachsen soll. Dieses Ziel wird erreicht. Analog zur Selbstverpflichtung aller deutschen Flughäfen sollen zudem die CO2-Emissionen des Airports bis 2030 halbiert werden (Basis 2010). Das bedeutet, dass die jährlichen CO2-Emissionen auf rund 21.000 Tonnen sinken sollen. Um dieses ambitionierte Vorhaben erreichen zu können, werden allein in den nächsten Jahren rund 5 Millionen Euro für verschiedene Maßnahmen investiert, etwa in energiesparende Terminalbeleuchtung oder die Ausstattung der Vorfelder mit LED-Technik. Bis 2050 wiederum will der Flughafen dann klimaneutral sein. 

Solaranlagen und LED-Beleuchtung 

Damit führt der Flughafen fort, was sich in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich etabliert hat: Wie im Nachhaltigkeitsbericht zu lesen ist, setzt der Airport bereits seit Jahren auf innovative  Gebäudetechnik. Als erster deutscher Flughafen führte Köln/Bonn 2008 das fortschrittliche Bauer-System ein - eine energieeffiziente Raumbelüftungstechnologie, die den Verbrauch von Wärme, Kälte und Strom im Gebäude um mehr als 30 Prozent reduziert. Im mit dieser Technik ausgestatteten Terminal 2 sowie im Cargo Center werden so jährlich 2.000 Tonnen CO2 eingespart.Zudem setzt Köln/Bonn auf die Sonne: Mit über 12.000 Modulen gehören die 7 Solaranlagen am Flughafen zu den größten Deutschlands. Das flughafeneigene Blockheizkraftwerk versorgt den Airport zudem effizient und umweltfreundlich mit Energie. Etwa 44.000 MWh Strom werden so jährlich erzeugt.
Kontinuierlich ausgebaut wird der Einsatz energiesparender LED-Beleuchtung auf dem Flughafengelände – sie sind bereits in Gebäuden, bei Außenbeleuchtungen, auf Hinweistafeln und als Landehilfen im Einsatz. Auch die große Start- und Landebahn wurde im Zuge ihrer Sanierung im vergangenen Jahr mit modernster LED-Technik ausgestattet. „Grundsätzlich werden Neuerungen und Investitionen am Flughafen auf unsere hohen Ansprüche bezüglich Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit überprüft“, sagt Johan Vanneste. 

Wachsende E-Flotte am Airport, 2 neue Ford-Hybride 

Der Einsatz fortschrittlicher Technologien ist auch fester Bestandteil des Fuhrparkmanagements. Im täglichen Flughafenbetrieb kommen verschiedene umweltfreundliche Fahrzeuge und Geräte zum Einsatz. Insgesamt sind es inzwischen fast 100 Stück: Dazu gehören neben PKW auch Luftfahrtbodengeräte wie Gepäckschlepper, Fluggasttreppen und Förderbänder. Seit vergangenem Jahr sind sogar zwei voll elektrisch betriebene Flugzeugschlepper im Einsatz.Und es geht stetig weiter: An diesem Dienstagnachmittag wird die E-Flotte des Flughafens um zwei Ford Transit Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (PHEV) erweitert. Die beiden Transporter haben einen Elektroantrieb, der auf eine emissionsfreie Reichweite von rund 50 Kilometern ausgelegt ist. Damit sind sie ideal für die kurzen Wege am Airport geeignet.
Ford setzt insgesamt zehn Ford Transit mit Plug-in-Hybridantrieb bei mehreren städtischen Unternehmen in Köln ein. Das Projekt wird von der Stadt Köln unterstützt. Ziel ist, herauszufinden, inwieweit Hybridantriebe zur Erreichung der städtischen Luftreinhalteziele beitragen können. 

 

Informationen zum Nachhaltigkeitsbericht: 

Die 46-seitige Broschüre mit dem Titel „Wir: einfach nachhaltig“ ist eine komprimierte Weiterführung des ersten Nachhaltigkeitsberichtes von 2015 sowie seiner Neuauflage 2017. Er orientiert sich auch dieses Mal an den Vorgaben der GRI (Global Reporting Initiative), dem internationalen Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Berichtszeitraum ist das Jahr 2018. Unterteilt ist der Bericht in drei Hauptkapitel: „Nachhaltiges Wirtschaften“, Klima und Umwelt“ und „Mitarbeiter“. Die Bandbreite der Themen reicht vom Lärm- und Umweltschutz über den Abschluss der Bahnsanierung als eines der größten Infrastrukturprojekte in der Geschichte des Airports bis hin zur Einführung einer neuen Unternehmenskultur mit gemeinsamen Werten, die das tägliche Handeln aller Mitarbeiter leiten sollen.

Quelle: PM Köln Bonn Airport

Die nächste Reisewelle in Köln/Bonn steht an

726.000 Passagiere in den Herbstferien erwartet 

Der Köln Bonn Airport erwartet die letzte große Reisewelle des Jahres: Rund 726.000 Passagiere werden in den kommenden Herbstferien vom 11. bis 27. Oktober in Köln/Bonn starten oder landen (-7%). Die meisten Passagiere zieht es in der schulfreien Zeit noch einmal in die Sonne: Die türkische Küste sowie spanische Sonnenziele stehen hoch im Kurs. 

„Nach den reibungslosen Sommerferien werden auch in der nächsten Reisewelle alle Mitarbeiter am Köln Bonn Airport ihr Bestes geben, um unseren Fluggästen einen entspannten Start in den Urlaub zu ermöglichen“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. 

Die schulfreie Zeit beginnt direkt mit regem Betrieb: Etwa 140.000 Passagiere werden am ersten Wochenende (Freitag bis Sonntag) erwartet. Mit dem Spitzentag der Ferien rechnet der Airport auch bereits zu Anfang: Etwa 49.000 Passagiere werden am 11. Oktober voraussichtlich in Köln/Bonn starten oder landen. Viel los ist auch am letzten Ferienwochenende (Freitag bis Sonntag): Ungefähr 124.500 Passagiere werden erwartet. 

An der Spitze der Lieblingsziele stehen in diesem Jahr erneut die türkischen Städte Istanbul und Antalya, außerdem der klassische Urlaubsliebling Palma de Mallorca. Die Nase vorn unter den Reiseländern haben die Türkei, Spanien, Italien, Griechenland, Portugal, Kroatien und Ägypten. 

Da durch die Ferien mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist und es in den Terminals voller werden kann, sollten Urlauber für einen entspannten Start in den Urlaub etwas mehr Zeit als gewöhnlich für die Anreise, den Check-In und die Sicherheitskontrollen einplanen. Fluggäste können sich im Internet unter http://www.koeln-bonn-airport.de/fluege/abflug-ankunft.html oder in der CGN-Airport-App über die aktuellen Wartezeiten an den Sicherheitskontrollstellen informieren. Weitere Informationen zur Anreise erhalten Reisende bei ihrer Fluggesellschaft. Abholer und Bringer werden gebeten, die Parkhäuser zu nutzen – in Parkhaus 2 etwa gilt ein Stundentarif von 3 Euro. https://www.koeln-bonn-airport.de/parken-anreise/infos-zum-parken.html

Quelle: PM Köln Bonn Airport

Köln Bonn Airport - 2020 wieder schwarze Zahlen

In diesem Jahr Verlust von 19,9 Millionen Euro, Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung greifen bereits  

Das dritte Quartal ist zu Ende und der Flughafen Köln/Bonn blickt auf das laufende Geschäftsjahr. Die Passagierzahlen fallen schwächer aus als im Vorjahr, aber etwas besser als erwartet: Insgesamt werden bis Ende Dezember 12,3 Millionen Fluggäste am Airport gestartet oder gelandet sein. Verglichen mit 2018 bedeutet das ein Minus von 5%, in dem Jahr waren fast 13 Millionen Passagiere über Köln/Bonn gereist. Ursprünglich hatte der Flughafen für 2019 mit 1 Million weniger Passagieren gerechnet. Ebenfalls rückläufig sind die Zahlen im Cargo-Bereich: 825.000 Tonnen Waren und Güter werden im Gesamtjahr 2019 in Köln/Bonn verladen (-4%). 

„Das Jahr 2019 stellt die deutsche Luftverkehrsbranche vor besondere Herausforderungen. Marktaustritte sowie Konsolidierungen von Fluggesellschaften führen zu schwierigen Rahmenbedingungen, zudem sorgt die anhaltend schwache Weltwirtschaft standortübergreifend für sinkende Nachfrage in der Fracht. Auch auf uns wirkt sich diese Entwicklung aus“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Dass sich Köln/Bonn trotz der angespannten Marktlage als wichtiger Standort behaupten kann, zeigen wiederum die Engagements neuer Airlines am Airport: Ab Herbst kommt die Traditionsairline Alitalia zu uns, im kommenden Jahr erweitert Corendon Airlines ihr Streckennetz ab Köln/Bonn massiv.“ 

 

Verkehrsentwicklung und Winterflugplan 

Die Entwicklung der ersten drei Quartale 2019 machen den Trend des Jahres bereits deutlich: Von Januar bis September starteten oder landeten 9.547.000 Passagiere in Köln/Bonn (-4%). Der größte Wachstumsdämpfer war dabei der Wegfall der Eurowings-Langstrecke, zudem aber auch der Rückzug von Condor, Laudamotion und Norwegian aus Köln/Bonn.

Positiv wirkten sich dagegen die Entwicklungen von easyJet, Corendon Airlines, Ryanair und Pegasus Airlines auf die Verkehrszahlen aus und sorgten für Zuwächse. Während easyJet mit 40 wöchentlichen Umläufen nach Berlin von Passagieren als Hauptstadt-Shuttle geschätzt wird, hat sich Corendon Airlines seit ihrer Stationseröffnung im Mai mit 25 wöchentlichen Umläufen zu Sonnenzielen in der Türkei und am Mittelmeer als Urlaubs-Airline fest in Köln/Bonn etabliert. 

Ende Oktober findet der Wechsel von Sommer- auf Winterflugplan statt. Insgesamt 85 Ziele werden in der kalten Jahreszeit von
19 Airlines ab Köln/Bonn angeflogen. 7 Ziele sind neu: Eurowings nimmt Arvidsjaur (Schwedisch Lappland) sowie Pristina (Kosovo) ins Programm auf, Ryanair fliegt neu nach Bordeaux (Frankreich), Kaunas (Litauen) und Olsztyn (Polen), mit Wizz Air geht es nach Varna in Bulgarien. Ein weiteres neues Ziel bringt zudem eine neue Airline mit nach Köln/Bonn: Alitalia fliegt ab November dieses Jahres täglich von Köln/Bonn nach Mailand-Linate. Alitalia -nationale Fluggesellschaft Italiens - gehört der Luftfahrtallianz SkyTeam an. Damit ist neben Star Alliance und One World die dritte große Allianz am Köln Bonn Airport vertreten.

Die zweite Säule des Flughafens Köln/Bonn, der Cargo-Bereich, spiegelt wie auch der Passagier-Bereich den insgesamt schwächelnden Trend der Branche wieder. Hier wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 599.000 Tonnen Waren und Güter umgeschlagen, ein Minus von 5 Prozent. 

Umfangreiche Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung 

Am Ende des Jahres kommt es zum bereits prognostizierten, deutlich negativen Ergebnis in 2019: Der Flughafen erwirtschaftet ein Minus von 19,9 Millionen Euro (2018: 936.000 Euro Gewinn). Neben der negativen Verkehrsentwicklung sind weitere Faktoren für dieses Minus verantwortlich. So werden allein 10 Millionen Euro für die Rückführung von Personalkosten durch Vorruhestands- und Altersteilzeitprogramme bereitgestellt. „Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, den Flughafen wieder auf Erfolgskurs zu bringen – bereits im kommenden Jahr soll das Ergebnis wieder positiv werden“, so Vanneste. „Hierbei ist das gesamte Unternehmen mit allen Beteiligten gefordert.“ 

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im laufenden Jahr ein umfangreiches Ergebnisverbesserungsprogramm gestartet. Dieses wirkt sich auf alle Bereiche des Airports aus. Neben Maßnahmen zur Kostensenkung führen die Geschäftsbereiche des Unternehmens auch Schritte zur Erlössteigerung durch. Abgesehen von den reduzierten Personalkosten durch die erfolgte Restrukturierung 2019 soll das Ergebnis unter anderem durch Entgelterhöhungen und gesteigerte Mietpreiseinnahmen verbessert werden.

Weiterhin steht die Zukunft der Bodenverkehrsdienste (BVD) im Fokus. Um die Profitabilität des Airports zu verbessern, hat die Sanierung des BVD nach wie vor Priorität. Der BVD ist defizitär, 2019 wird sich der Verlust erneut auf einen zweistelligen Millionenbetrag belaufen (2018: -16 Mio. Euro) und sich im Vergleich zum Vorjahr noch weiter vergrößern. „Es ist in unser aller Interesse, die jetzige, defizitäre Lage des BVD nachhaltig zu verändern. Gerade in Zeiten eines derart unruhigen Marktumfeldes können wir uns die ansonsten zu erwartenden Verluste nicht leisten“, so Torsten Schrank, Flughafengeschäftsführer. Nun gehe es darum, in Gesprächen mit der Gewerkschaft ver.di und dem Betriebsrat eine kompromissfähige Lösung für einen wettbewerbsfähigen BVD zu finden.

 

Neue Shops in den Terminals 

Gleich mehrere neue, attraktive Angebote stehen Gästen beider Terminals seit diesem Jahr zur Verfügung. Im Sommer eröffnete das Sushi-Restaurant „EatHappy“ im öffentlichen Bereich von Terminal 1. „EatHappy“ ist ein Kölner Unternehmen und durch Shop-in-Shop-Konzepte in vielen Supermärkten bekannt. Am Köln Bonn Airport eröffnete die 500. Filiale und zugleich das erste eigenständige Restaurant. 

Umgewandelt wurde zudem das Angebot der EsS-Bahn in Terminal 1: Seit September gibt es hier Döner-Spezialitäten, aber auch Currywurst und Pommes. 

Für das Jahresende bzw. den Anfang des kommenden Jahres sind zudem zwei weitere Neueröffnungen geplant: Im Starwalk gibt es dann die Heberer’s Traditional Bakery, ein Bäckereikonzept mit Bierausschank. In Terminal 2, Ankunft, können Gäste zwischen Backwaren und türkischen Spezialitäten bei Cuccis wählen.  

Anfang 2020 wird zudem das Shopping-Angebot in Terminal 1 um das italienische Outdoor- und Sportswear-Label Napapijri erweitert. 

Sanierung des Rollwegs und Hotel-Grundsteinlegung 

Auch in diesem Jahr sind große Bauprojekte am Airport vorangeschritten. Ein echtes Mammutprojekt ist etwa die Sanierung von Rollweg Bravo. Damit geht das umfangreiche Instandhaltungsprogramm der Flugbetriebsflächen des Köln Bonn Airport in die nächste Runde. Nach der erfolgreichen Sanierung der großen Start- und Landebahn im vergangenen Jahr und der Querwindbahn in 2017 ist nun Rollweg Bravo an der Reihe. Der Rollweg, den Flugzeuge berollen, um zur kleinen Start- und Landebahn und zur Querwindbahn zu gelangen, wird vollständig in Betonbauweise saniert. Die Arbeiten begannen am 1. Juli. Bis Ende 2020 stehen zunächst zwei Bauabschnitte an. Die Sanierung des gesamten Rollweg Bravo wird planmäßig 5 Jahre dauern. 

Aktuell erfolgt zudem die Fertigstellung des Verbindungsganges zwischen Terminal 1 und 2. Dieser macht es perspektivisch möglich, dass Passagiere sich luftseitig ohne erneute Sicherheitskontrolle zwischen den Terminals bewegen können. Rund 10 Millionen Euro wurden hierfür investiert.

Auch die Entstehung des neuen Airport-Hotels geht weiter: Im April wurde der Bauantrag eingereicht, aktuell werden vorbereitende Erschließungsmaßnahmen durchgeführt. Die Grundsteinlegung ist für Anfang des nächsten Jahres geplant. Eröffnet wird das Hotel planmäßig 2021. 

Marktumfeld bleibt schwierig 

Auch im kommenden Jahr wird die Luftverkehrsbranche mit einem schwierigen Marktumfeld konfrontiert. Europäische Airlines stehen im massiven Wettbewerb zueinander, was sich auf die Durchschnittserlöse auswirkt. Dazu kommen hohe Kerosinpreise sowie Kapazitätsengpässe in der Flugsicherung. Nahezu alle Fluggesellschaften betrifft ein hoher Konsolidierungsdruck. Das macht sich auch in Köln/Bonn bemerkbar: So reduziert etwa Eurowings ihr Angebot in der Wintersaison auf den Strecken nach London-Stansted, München und Berlin-Tegel. TAP Portugal konsolidiert ebenfalls und verlässt Köln/Bonn ab Winter komplett.Umso erfreulicher ist es, dass sich Köln/Bonn als attraktiver Standort behaupten kann. Neben der Rückkehr der Traditionsairline Alitalia im November sind auch Aufstockungen von Ryanair und Wizz Air ein echtes Pfund im Winterflugplan. 

Corendon Airlines kommt mit 2. Maschine und 9 neuen Zielen 

Im kommenden Sommer wiederum baut Corendon Airlines ihr Angebot in Köln/Bonn bedeutend aus. Erst im Mai dieses Jahres hatte die Fluggesellschaft mit einer Boeing 737 ihre Station am Airport eröffnet und einen attraktiven Sommerflugplan mit 11 Sonnenzielen mitgebracht. 2020 geht es mit noch mehr spannenden Destinationen weiter. 9 neue Ziele nimmt die Airline im nächsten Sommer ins Streckennetz ab Köln/Bonn auf, darunter gleich mehrere Ziele in der Türkei, aber auch Tel Aviv und Malta. Über 50 Mal pro Woche können Passagiere im nächsten Jahr mit Corendon Airlines ab Köln/Bonn in den Urlaub fliegen, das sind doppelt so viele Starts wie 2019. 

In diesem Zuge wird zudem eine zweite Boeing 737 am Airport stationiert. Bestehende Strecken zu Sommerzielen am Mittelmeer und auf den Kanaren werden teilweise massiv aufgestockt. Für den Flughafen bedeutet das hohe Engagement der Airline 500.000 zusätzliche Passagiere im Jahr. Somit rückt Corendon in die Top 5 der Airlines in Köln/Bonn auf. „Wir freuen uns sehr, dass Corendon Airlines sich bereits so erfolgreich bei uns etabliert hat und ihr Streckennetz ab Köln/Bonn nun so umfangreich ausbaut. Unsere Passagiere profitieren von dem abwechslungsreichen Flugplan der Airline“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Quelle: PM Köln Bonn Airport

Köln Bonn Airport - OLIMAR setzt Vollcharter nach Porto Santo fort

2020 geht es von Mai bis Oktober samstags mit Eurowings ab Köln/Bonn nonstop auf Madeiras Nachbarinsel 

Auch im nächsten Jahr hat der Reiseveranstalter OLIMAR Porto Santo ab Köln/Bonn im Angebot. Die kleine portugiesische Insel liegt direkt neben Madeira und gilt noch immer als Geheimtipp. In weniger als vier Stunden bringt Eurowings in der Sommersaison 2020 die Gäste nonstop in das noch zu entdeckende Urlaubsparadies. Von Mai bis Oktober starten die Vollcharter-Flüge jeden Samstag nach Porto Santo. Köln/Bonn ist somit der einzige deutsche Flughafen mit einer Direktverbindung nach Porto Santo. 

„Wir freuen uns, dass OLIMAR im nächsten Jahr dieses touristische Juwel ab Köln/Bonn erneut auflegt. Unsere Passagiere buchen ihre Reise bei der Nummer 1 der Portugal-Spezialisten, mit der wir die ausgezeichnete Zusammenarbeit sehr gern fortsetzen“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. 

Porto Santo bietet alles für einen perfekten Strand- und Aktivurlaub. Mit ihrem kristallklaren Wasser, dem feinen und flach abfallenden 9km langen Sandstrand und milden Klima ist die Insel perfekt für Reisende, die einen Ort abseits des Massentourismus suchen. Strandgäste finden hier Entspannung pur, das Aktivangebot reicht von Wandern, Golfen, Fahrradtouren bis zu Wassersportmöglichkeiten und Delphin-Beobachtungen. 

Das komplette Porto-Santo-Portfolio ist ab sofort verfügbar und buchbar. Für Frühbucher hat OLIMAR das Vier-Sterne Hotel Porto Santo & Spa inklusive Flug und Transfer bereits ab 539 Euro pro Person und einem Kinderfestpreis von 457 Euro als Special im Programm.

Quelle: PM Köln Bonn Airport

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